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Familienabend 2004


Rund 300 Gäste waren der Einladung des Musikverein Maring zum Familienabend gefolgt. Eine Resonanz, die von dem hohen Stellenwert zeugte, den die Musik der Akteure in der Gemeinde genießt.

Die Nachwuchsmusiker des Vereins unter der Leitung von Aribert Bracht stimmten auf das Programm ein.

Danach übernahm der Musikverein das Zepter. Die 38 Instrumentalisten begeisterten nicht nur die Besucher unüberhörbar, sondern hatten vor allem selbst sichtlich Spaß daran. Zum Beispiel bei dem speziell auf Querflöte zugeschnittenen "Twinkling Flutes" - vom Dirigenten mit "Glänzende Flöten" übersetzt. Ein Stück, bei dem sich die Musiker zugunsten ihrer drei Flötistinnen gezielt zurückhielten. Eine gelungene Darbietung, die das Publikum mit lauten Bravo-Rufen und Riesenbegeisterung bedachte, und mit der offensichtlich auch Dirigent Joachim Simon zufrieden war. "Es hat ganz gut geklappt", stapelte er begleitet von Lachen der Zuhörer tief.

Kurz zuvor hatte Vereinvorsitzender Dieter Bracht den Maring-Noviander offiziell als neuen Mann am Dirigentenpult begrüßt und überreichte ihm als Dank für seinen Einsatz einem Dirigentenstab und ein neues Pult. Bracht selbst wurde für seine ehrenamtliche Arbeit von seinen Musikerkollegen statt eines simplen Präsentkorbes mit einem Frühstückskorb bedacht. "Wir werden dir morgen früh eine Freude bereiten..."

Im weiteren Verlauf des Familienabend standen die Ehrungen des Kreismusikverbandes an. Aus den Händen der Verbandsmitglieder Guido Hepp und Petra Gruhl erhielten zehn Aktive ein Ehrenzeichen.
Hans-Josef Jakoby erhielt das Ehrenzeichen in Gold für 30 Jahre aktives Musizieren. Mit Silber für 20 Jahre wurden die Leistungen von Tanja Hauth und Joachim Simon anerkannt. Bronze für zehn Jahre gab es für Saskia Kölchens, Nicole Schaab, Kathrin Seramour und Patrick Simon. Jugendehrenzeichen in Silber erhielten für fünf Jahre Andreas Stablo und Florian Gabriel.
Mit dem Marsch "Unter dem Doppeladler" verabschiedete sich der Musikverein, wurde jedoch ohne mehrere Zugaben nicht von der Bühne gelassen.

Ein zweiter Teil mit Sketchen und Unterhaltung schloss sich an, der von Lothar Jakoby moderiert wurde. Nach einer Sketcheinlage von drei altbekannten Rentnern besuchten die "Blues Brothers" Martin Weber und Albert Barten die Dorfkneipe, um den Kneipenwirt (Dieter Bracht) wieder zur Rückkehr zum Musikverein zu bewegen. Dessen Frau (Kathrin Seramour) und die Bardamen (Else Hammes, Elisabeth Gödert, Tanja Hauth, Nicki Schaab, Katja Steffen) zeigten den Männern ihre Krallen mit einer mitreißenden Performance zum Lied "Think" von Aretha Franklin. Zur Überraschung aller konnten die "Blues Brothers" bei den Tanzeinlagen mithalten und boten unter Beifallsstürmen des Publikums den Frauen Paroli.

Im Anschluss daran folgte die Wahl der Liesertal-Weinkönigin . Es standen sich aussichtsreiche Kandidaten/Innen gegenüber: Julchen (Dirk Dusemund), Karla (Karl Simonis), Gerlinde mit der zarten Hauth (Wolfgang Hauth) und Brachte, die Harte (Holger Bracht). Die Schönheiten beeindruckten mal durch elegante Erscheinung, mal durch selbstbewusstes Auftreten. Unter Anfeuerung des Showmasters (Joachim Simon) versuchten sie das Publikum mit lieblichen Weinsprüchen und Gesangskünsten auf ihre Seite zu ziehen. Letztendlich ging die Krone nach turbulenter Abstimmung verdient an Karla, die damit die Regentschaft im unteren Liesertal übernahm. Als Highlight in der Pause unterhielt Daniel Küblböck (Dietmar Weinand) gewohnt unmusikalisch das Publikum.

Abschließend dankt der Musikverein Susanne Brixius und Hans Jakoby, die in den letzten Monaten die Registerproben abgehalten haben.
Ein besonderer Dank gilt Joachim Simon für seinen unermüdlichen Einsatz sowie im musikalischen als auch im humoristischen Teil des Programms.
Außerdem bedankt sich der Musikverein bei allen Gönnern und Freunden und freut sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.



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